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Automatisierung & KI

KI einsetzen ist nicht dasselbe wie mit KI verdienen

· 4 Minuten

Balkendiagramm: 88 Prozent der Unternehmen nutzen KI regelmäßig, 37 Prozent sehen einen EBIT-Effekt, 6 Prozent erreichen mindestens 5 Prozent EBIT-Beitrag

88 Prozent der Unternehmen nutzen KI. 37 Prozent sehen davon etwas im Ergebnis. Diese Zahl hat sich in zwölf Monaten nicht bewegt.

McKinsey hat am 25. August 2026 die jährliche Erhebung „State of AI“ veröffentlicht. Befragt wurden 1.719 Führungskräfte in 97 Ländern, erhoben zwischen dem 4. Mai und dem 8. Juni 2026. Das Ergebnis ist unbequem: Die Verbreitung von KI wächst weiter, der messbare Beitrag zum Unternehmensergebnis nicht.

Anteil der befragten Unternehmen

Selbstauskunft von 1.719 Führungskräften in 97 Ländern, erhoben vom 4. Mai bis 8. Juni 2026

Nutzen KI regelmäßig

88 %

Sehen einen EBIT-Effekt

37 %

Mindestens 5 Prozent EBIT durch KI

6 %

Quelle: McKinsey & Company, The state of AI in 2026, August 2026

Der Gewinn kommt an, nur nicht im Unternehmen

80 Prozent der Befragten sagen, KI habe ihre persönliche Produktivität verbessert. Rund die Hälfte trifft nach eigener Aussage bessere Entscheidungen. Auf individueller Ebene funktioniert die Technologie also.

Auf Unternehmensebene bricht die Kette. Nur 37 Prozent können KI einen Effekt auf das EBIT zuschreiben, praktisch identisch mit dem Vorjahr.

6 %

der Befragten gehören zu den sogenannten High Performern, die mindestens 5 Prozent ihres EBIT auf KI zurückführen. Auch dieser Anteil ist seit einem Jahr unverändert.

Gleichzeitig ist die Nutzung breiter geworden: 44 Prozent geben an, KI unternehmensweit zu skalieren, nach 38 Prozent im Vorjahr. Mehr Einsatz, gleicher Ertrag.

Der Unterschied liegt im Prozess

Die Studie liefert eine klare Erklärung, warum eine kleine Gruppe abhebt und der Rest nicht. Fast drei Viertel der High Performer haben ihre Arbeitsabläufe wegen KI grundlegend neu gebaut. Im Vorjahr waren es 55 Prozent. Bei allen anderen Unternehmen ist es ein Viertel.

Der Unterschied ist also weder das Modell noch das Budget noch die Toolauswahl. Wer KI in bestehende Abläufe einsetzt, bekommt schnellere Mitarbeiter. Wer Abläufe um KI herum neu baut, bekommt Zahlen.

Zwei Nebenbefunde, die 2026 kippen

  • Make-or-Buy verschiebt sich: 32 Prozent der Unternehmen haben sich gegen den Kauf mindestens eines Softwareprodukts entschieden, weil sie die Funktion mit Coding-Agenten selbst bauen konnten. Bei den High Performern ist es fast die Hälfte.
  • Betriebskosten werden zur Steuerungsgröße: 20 Prozent bremsen ihre KI-Nutzung inzwischen wegen laufender Kosten, Tokenverbrauch eingeschlossen. Gleichzeitig planen 60 Prozent, ihre Investitionen im kommenden Jahr zu erhöhen.

Was das für Sie bedeutet

Die ehrliche Frage an jedes Unternehmen, das gerade den nächsten Piloten aufsetzt: Welchen Prozess haben Sie in den letzten zwölf Monaten wirklich neu gebaut, nicht nur beschleunigt?

Genau daran arbeiten wir. Nicht am Tool, sondern am Ablauf dahinter.

Zur Methodik: Online-Befragung von 1.719 Teilnehmenden aus 97 Ländern, erhoben vom 4. Mai bis 8. Juni 2026, gewichtet nach dem BIP-Anteil der jeweiligen Länder. Die Angaben beruhen auf Selbstauskunft der Befragten, nicht auf geprüften Finanzdaten. Die Erhebung belegt Zusammenhänge, keine Kausalität.

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Sie schildern den Ablauf, der Zeit bindet, oder die Zahlen, an die niemand herankommt. Wir ordnen ein, welcher nächste Schritt passt, und ob Build AI Tech dafür der richtige Ansprechpartner ist.

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