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Prüfen, ob Standardsoftware reicht
Zuerst wird gegen fertige Werkzeuge geprüft, ausdrücklich mit dem Ziel, das Projekt zu vermeiden. Diese Prüfung bekommen Sie schriftlich, auch wenn ihr Ergebnis gegen einen Auftrag spricht.
App- und Softwareentwicklung
Eigene Software lohnt sich selten. Sie lohnt sich dann, wenn ein Ablauf der eigentliche Vorteil des Betriebs ist und jedes fertige Werkzeug ihn verbiegen würde.
Deshalb steht am Anfang die ehrliche Prüfung, ob Standardsoftware reicht. Erst wenn sie das nachweislich nicht tut, wird gebaut, und dann klein und an echten Fällen geprüft.
Eigene Software lohnt sich, wenn ein Ablauf zentral für das Geschäft ist, sich nicht sinnvoll an ein fertiges Werkzeug anpassen lässt und über Jahre stabil bleibt. In allen anderen Fällen ist Standardsoftware günstiger, schneller verfügbar und im Betrieb weniger riskant, weil die Wartung nicht am eigenen Haus hängt.
Die Kosten entstehen nicht bei der ersten Fassung, sondern über die Jahre danach: Sicherheitsaktualisierungen, Anpassungen an geänderte Schnittstellen, neue Anforderungen. Wer eigene Software beauftragt, entscheidet sich für laufende Verantwortung, nicht für ein abgeschlossenes Projekt.
Der Kostentreiber ist fast nie das Programmieren, sondern die Unklarheit. Wenn während der Umsetzung noch geklärt wird, was das System eigentlich tun soll, entstehen Umbauten an bereits gebauten Teilen. Deshalb steht vor jeder Umsetzung eine bezahlte Analyse mit schriftlichem Ergebnis.
Der zweite Treiber sind Sonderfälle. Ein Ablauf, der in neun von zehn Fällen gleich läuft, kostet ein Vielfaches, sobald der zehnte Fall vollständig abgebildet werden soll. Häufig ist die günstigere Lösung, den Sonderfall bewusst von Hand zu bearbeiten.
Der dritte Treiber ist der Betrieb. Eine Anwendung braucht Aktualisierungen, Sicherung und jemanden, der erreichbar ist, wenn sie steht. Ohne geklärten Betrieb ist eine fertige Anwendung ein Risiko und kein Vermögenswert.
„Die beste Nachricht in einem Erstgespräch zur Softwareentwicklung ist oft, dass es ein fertiges Werkzeug für zwanzig Euro im Monat gibt. Das kostet mich einen Auftrag und spart dem Betrieb fünfstellig. Wer das nicht sagt, verkauft sich selbst und nicht die Lösung.“
Diese Fragen entscheiden, ob eigene Software überhaupt zur Debatte steht:
| Thema | Standardsoftware genügt | Eigenentwicklung gerechtfertigt |
|---|---|---|
| Ablauf | Ähnelt dem, was in der Branche üblich ist | Ist der Grund, warum Kunden zu Ihnen kommen |
| Anpassungsbedarf | Mit Konfiguration abbildbar | Jede Woche wird gegen das Werkzeug gearbeitet |
| Beständigkeit | Der Ablauf ändert sich häufig | Die Logik hält voraussichtlich mehrere Jahre |
| Betrieb | Niemand soll für Technik zuständig sein | Wartung ist eingeplant und budgetiert |
| Nutzerzahl | Wenige Personen, Lizenzkosten fallen kaum ins Gewicht | Viele Personen, Lizenzkosten je Nutzer werden zum Posten |
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Zuerst wird gegen fertige Werkzeuge geprüft, ausdrücklich mit dem Ziel, das Projekt zu vermeiden. Diese Prüfung bekommen Sie schriftlich, auch wenn ihr Ergebnis gegen einen Auftrag spricht.
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Nicht als Wunschliste, sondern anhand konkreter Vorgänge aus dem Alltag. Für jeden Fall wird festgehalten, was hineingeht, was herauskommt und wer entscheidet. Das ist die bezahlte Analyse und sie ist einzeln beauftragbar.
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Gebaut wird zuerst der Teil, der allein schon Nutzen stiftet, nicht das vollständige System. Er geht früh in echten Betrieb, weil erst dort sichtbar wird, was wirklich fehlt.
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Getestet wird mit Ihren eigenen Vorgängen, nicht mit Beispieldaten. Sonderfälle werden benannt und einzeln entschieden: abbilden oder bewusst von Hand bearbeiten.
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Wo läuft die Anwendung, wer sichert die Daten, wer ist erreichbar, wenn sie steht. Sie bekommen Quellcode und Dokumentation, damit die Anwendung auch von anderen weitergeführt werden kann.
Eine Anwendung ist erfolgreich, wenn sie benutzt wird und Arbeit spart. Daran wird gemessen:
Dieser Abschnitt steht bewusst auf der Verkaufsseite und nicht im Kleingedruckten:
Was wir zusagen: eine ehrliche Prüfung gegen fertige Werkzeuge, einen Festpreis nach der Analyse und eine Übergabe mit Quellcode und Dokumentation.
Erfahren Sie, welcher Arbeitsschritt wie viel Zeit kostet und wo sich Automatisierung rechnet. Sie erhalten eine Roadmap mit konkreten nächsten Schritten.
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Ergebnis innerhalb von zwei Wochen. Fester Umfang, fester Preis, keine Angebotsphase.
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